| Geschrieben von Rainer Scheunemann, am 31-03-2007 12:03 |
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Grafikformate und Einsatzgebiete
Für den Online-Einsatz sind zwei Kriterien bei Grafikdateien entscheidend:
- Wie stark können die Dateien komprimiert werden?
- Treten Verluste bei der Kompression auf?
Momentan schießen neue Grafikformate und Kompressionsalgorithmen wie Pilze aus dem Boden. Der Einsatz dieser – teilweise hervorragenden Formate – scheitert aber daran, dass die verwendeten Anzeigeprogramme (wie z. B. die Internet-Browser) die Grafiken nicht oder nur durch die Verwendung von zusätzlicher Software darstellen können.
Deshalb ist vom Einsatz solch exotischer Formate bei Internetdokumenten grundsätzlich abzuraten. Bei Online-Dokumenten, die dem Anwender z. B. auf CD-ROM angeboten werden, sollten der eigentlichen Präsentation auch die zusätzlichen Programme beiliegen. Ein Hinweis, wo man diese Programme beziehen kann, hilft dem Anwender für den Moment überhaupt nicht weiter und lässt ihn wahrscheinlich auch sehr unzufrieden sein.
Zwei Grafikformate haben sich für den Online-Einsatz etabliert und auf diese Formate wird im weiteren auch genauer eingegangen:
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JPEG |
GIF |
| Name |
entwicklt von der Joint Photographic Expert Group |
Graphics Interchange Format |
| Kompression |
- einstellbare Kompressionsfaktoren
- verlustbehaftet
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- fester Kompressionsfaktor
- verlustfrei
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| Kompression einer 308 kB Windows-Bitmap-Datei (BMP) |
niedrigste Stufe: 75 kB
höchste Stufe: 4 kB
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56 kB |
| Farbtiefe |
24 Bit (16,7 Mio. Farben) |
8 Bit (256 Farben) |
| Einsatzgebiete |
gescannte Fotos oder Bilder mit feinen Farbverläufen |
Strichzeichnungen, Schaltflächen und einfache grafische Elemente (wie z. B. Pfeile, Punkte, Linien, Symbole) |
| Besonderheiten |
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- Das GIF-Format unterstützt die Speicherung mehrerer Bilder in einer Datei und ermöglicht so einfache Animationen.
- Eine Farbe lässt sich als transparent definieren.
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| Beide Dateitypen können so abgespeichert werden, dass das Bild beim Aufbau erst in verminderter Qualität erscheint und dann an Schärfe zunimmt. Beim JPEG-Format heißt diese Option "progressiv" bei GIF-Bildern "interlaced". |
Allerdings sollte man bei JPEG-Bildern beachten, dass ein hoher Kompressionsfaktor auch einen großen Qualitätsverlust bedeutet. Ein sinnvoller Faktor hängt von der Ausgangsgrafik und der gewünschten Qualität ab.
 Original Windows-Bitmap-Grafik
 gleiche Datei im JPEG-Format mit maximaler Kompression
Letztes Update: 25-04-2007 09:54
| Veröffentlicht in : Tipps und Tricks, Grafik- und Bildbearbeitung |
| Schlüsselworte : Grafiken, Online-Dokumentationen, Umbrechnung, Bildgrößen, Auflösung, dpi, Anti-Aliasing, Photoshop, Corel Draw, Halo-Effekt, GIF, JPEG, Vektorgrafiken, Bitmaps, TIFF, docma |
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