| Geschrieben von Bernhard Schulze, am 13-03-2007 11:19 |
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Die Automatische Nummerierung in FrameMaker stellt einen immer wieder vor die Herausforderung, so viel wie möglich automatisch mit höchstmöglicher Kontrolle und allen Spielvarianten zu erledigen. Und trotz aller Beteuerungen seitens Handbuch oder anderer Framern ist das nicht immer so einfach, wie man sich das vorstellt.
Ich möchte hier eine Spielart vorstellen, die im Alltag immer wieder auftaucht und gerade nicht so fortgeschrittene Framer immer wieder vor unlösbar scheinende Probleme stellen. Speziell im Zusammenspiel mit Buch, Kapitel- und Bandnummerierung, Nummern- oder Zählkreise gibt es ein paar sehr schöne Lösungsansätze.
Über die Vorteile einer automatischen Nummerierung gegenüber der manuellen Erfassung von Absatznummerierungen brauche ich hier hoffentlich nichts mehr zu schreiben. Daher gleich in medias res:
Eingeschobene Nummerierungen
Was kann man darunter verstehen?
Beispiel: Vorgabe ist eine Kapitelnummerierung bis zur dritten Ebene in 1., 1.1 und 1.1.1; dazwischen sollen zwei unabhängige Nummerierungen von Bildunterschriften und Tabellenüberschriften laufen, die jeweils auf der Kapitelüberschrift der 1. Hierarchie, jedoch unabhängig voneinander aufgebaut sind.
 Muster
Hilfreich für solch eine Konstruktion ist der Aufbau einer Schablonen-Datei, in der erst mal so ein Muster händisch geschrieben wird. Dann werden die passenden Absatzformate (vorerst noch ohne Nummerierung) aufgebaut und den jeweiligen Zeilen zugewiesen. Danach erzeugen Sie, beginnend mit der ersten Hierarchie, die Kapitelnummerierungen. Löschen Sie dann nacheinander die manuell geschriebenen Texte, sowie Sie diese mit der automatisch erzeugten Nummerierung nachvollzogen haben.
Und jetzt heißt es, sich Gedanken machen: wie bringe ich den beiden verbleibenden Absatzformaten für Bild und Tabelle die eigenständige Nummerierung bei? Dazu gibt es zwei Lösungswege:
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Variante A: Der einfache und teils manuelle Weg ist, beiden Gebilden jeweils einen eigenen Nummernkreis zuzuweisen und mit einem Starter-Format und einer darauf aufbauenden Fortsetzung zu arbeiten.
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Variante B: Der elegantere und automatische Weg ist, mit den entsprechenden Bausteinen für Platzhalter und Nummerierungsstart zu arbeiten.
Letztes Update: 25-04-2007 09:45
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