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Eigentlich habe ich mit dieser Site aus der Not eine Tugend gemacht. Denn bei meinen Recherchen im Internet und dann vor allem auf der 7. fit im April 1999 mußte ich feststellen, daß alle interessanten Informationen rund um Adobe FrameMaker und die damit verbundenen Themen zu 99% nur in englisch vorhanden waren (und auch immer noch sind) und vor allem auf der ganzen Welt schön bunt und teilweise schwer auffindbar verteilt sind. Die Konsequenz war, daß ich als FrameMaker-Fan diese Site einfach aufsetzen mußte.
Mittlerweile hat sich die Site dann doch zu einem Schwerpunkt neben meiner alltäglichen Arbeit gemausert und nimmt auch langsam Formen an, an die ich anfangs nicht gedacht hatte. Beim Sammeln aller Daten, die Sie hier finden, hat sich nämlich immer mehr herausgestellt, daß man FrameMaker alleine lösgelöst vom Publishing und der Technischen Dokumentation gar nicht behandeln kann und darf. Das hätte nur zu einem sehr eingeschränkten Bild der Arbeit mit FrameMaker geführt.
Vielmehr hat sich herauskristallisiert, daß ein wesentlich größeres Umfeld rund um FrameMaker mit abgedeckt werden muß, um Ihnen viele Hilfen und Tipps zur Arbeit mit FrameMaker geben zu können.
Themen und Rubriken Deshalb finden Sie auf dieser Site auch wesentlich mehr, was auf den ersten Blick vielleicht auch gar nicht nach FrameMaker aussieht. Sehen Sie selbst ...
Cross Media Ein sehr aktuelles Schlagwort - nur was genau bedeutet es? Auf deutsch würde ich sagen: "Medienübergreifendes Publizieren von Daten aus einem Datenstamm". Klingt geschwollen, ist es aber nicht. In dem Moment, in dem Sie FrameMaker in HTML überführen, machen Sie schon Cross Media. Sicher gehört noch etwas mehr dazu, als im Sichern-Dialog das Format "HTML" anzuklicken, aber es ist der Anfang dazu.
Database Publishing Eigentlich gibt es diesen Fachbegriff schon länger als Cross Media, und man kann die Technik, Print- oder Elektronische Werke aus einer Datenbank zu erzeugen, gut und gerne als Vorgänger von Cross Media bezeichnen - zumindest als einen Teil davon. Mit den FrameMaker-eigenen Formatsprachen MML (Maker Markup Language) und MIF (Maker Interchange Format) sowie der ISO-Norm SGML haben Sie drei mächtige Sprachen, die Sie im Falle von MML sogar sehr leicht aus Datenbanken heraus erzeugen können.
Acrobat/PDF Ich denke, daß man in der näheren Zukunft beim Publizieren von Daten um dieses Format nicht mehr herumkommen wird - jedenfalls solange es keinen besseren Weg gibt. Auf jeden Fall gibt es zurzeit (neue Rechtschreibregeln...) keine bessere Möglichkeit, Printdaten in elektronische Daten umzusetzen als von FrameMaker nach PDF. Jetzt müßte nur noch Adobe Kerntechnologien im eigenen Hause besser verbinden und umsetzen, dann wäre das Duo perfekt.
Bildbearbeitung/Grafik Was ist heutzutage eine Publikation - sei es nun Print, CD oder Internet - ohne perfekte Bilder und Grafiken. Die Technische Dokumentation lebt von Phantom-, Explosions- und wie die Zeichnungen auch immer heißen mögen, die Druckvorstufe von Scans und sauberer Weiterverarbeitung und das Internet von kleinsten Datengrößen mit schnellen Ladezeiten bei bestmöglicher Darstellung. Zwar werden mit Photoshop, ImageReady, Illustrator und anderen Bildverarbeitungs- und Grafikprogrammen jedem diese Technologien zu vernünftigen Preisen an die Hand gegeben, aber dennoch gehört zu reibungsloser Umsetzung und zufriedenstellenden Ergebnissen eine gehörige Portion Know-How und Erfahrung.
Workflow Wieder so ein Modewort. Was hat FrameMaker damit zu tun? Nun - gerade im Hinblick auf medienneutrales Datenhandling (SGML, XML) spielt es eine wesentliche Rolle, mit welcher Applikation ich meine Aufträge abwickeln kann. Und hierbei ist es doch gut, wenn ein starkes Layoutprogramm auch mit layoutunabhängigen Daten umgehen kann, Anbindung an Datenbank- und Redaktionssysteme erlaubt und dann für CtP oder elektronische Medien passende Ausspielungen zuläßt.
SGML, XML, HTML
Merken Sie, wie langsam alles zusammenwächst? Und immer wieder stoßen Sie auf FrameMaker.
Soweit ich mich erinnern kann, war Adobes Intention FrameMaker zu kaufen, auch in die UNIX-Welt vorstoßen zu können. Denn hier hat sich zum damaligen Zeitpunkt der Schwerpunkt von SGML abgespielt - in der Technischen Dokumentation. Nur hat sich zwischenzeitlich das Bild zuungunsten von UNIX in Richtung Wintel verschoben.
Was finden Sie auf der Site
Bernd Zipper hat mir auf der 1. Acrobat Conference von itl aus dem Herzen gesprochen: Technische Dokumentation und Prepress wachsen immer weiter zusammen. Und genau das versuche ich auf der Site zu berücksichtigen.
Deshalb finden Sie nicht nur Infos über FrameMaker, sondern genauso über andere Programme wie Illustrator, Photoshop oder InDesign, Links zu Verlagen und Druckereien, Muster und Beispiele aus Druckvorstufe, Satz und Grafik, Hinweise zu Veranstaltungen aus der Banche und einen kleinen Stellenmarkt, Tipps zu Erweiterungsmöglichkeiten durch Plugins und APIs, Vorstellungen von Projekten und Umsetzungen mit FrameMaker, Termine zu Kursen und Schulungen, Literaturhinweise und einen umfangreichen Download-Bereich.
Wie können Sie aus der Site profitieren
In erster Linie natürlich durch Lesen der Informationen und Klicken der etwa 3.500 weiterführenden Links. Eine sehr schnelle Suchmaschine erlaubt Ihnen, auf der ganzen Site oder nur in den jeweiligen Rubriken nach Stichworten zu suchen. Sie haben die Möglichkeit, in der Frame-Talk-Liste mit anderen Framern Probleme und Lösungen zu diskutieren.
Daneben können Sie natürlich auch sich selbst und Ihre Leistungen darstellen. Über ganz banale Mittel wie Bannerwerbung und Firmenportrait bis hin zur Publikation eigener Projekte und Lösungen oder Bereitstellung von Produktunterlagen und Demoversionen Ihrer Programme bis hin zur Bekanntgabe von Schulungs- und Veranstaltungsterminen reicht die Palette.
Sie sollten auch folgendes bedenken: je mehr Sie Aktivitäten rund um FrameMaker darstellen - weit über den bloßen Kauf eines Programmes - desto mehr besteht die Möglichkeit, den Hersteller unter Zugzwang zu bringen, das Produkt zu verbessern und auch auf Anregungen und Anforderungen der User einzugehen.
Zum Schluß
Jetzt ist dieses "Editorial" doch noch länger geworden als geplant. Nichtsdestotrotz wünsche ich Ihnen und mir, daß Sie finden, was Sie suchen und selbst viele Anregungen und eigene Informationen beitragen, diese Site noch besser zu machen - letztendlich zu Ihrem Nutzen.
Herzlichst Ihr
Bernhard Schulze
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